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3. Menschen bei Mazda: Die Seele von Mazda |
Laurens van den Acker, General Manager, Design Division, Mazda Corporation
Laurens van den Acker ist General Manager der Mazda Design Division. Er verantwortet das Design und die Gestaltung aller Mazda Serien- und Konzeptfahrzeuge weltweit. Dank seiner Initiative wurde Nagare als neue Mazda Formensprache eingeführt. Als treibende Kraft steckt van den Acker auch hinter der Gründung des kreativen globalen Designnetzwerkes.
Bevor van den Acker zu Mazda wechselte, war er als Chefdesigner für Strategic Design im Dearborn Advanced Studio, einem nordamerikanischen Standort der Ford Motor Company, tätig. Zuvor war er sieben Jahre lang in unterschiedlichen Positionen bei Ford beschäftigt. Dabei verantwortete er als Chefdesigner die Gestaltung des Ford Escape und des Mercury Mariner und leitete als Chefdesigner das Strategic Design sowie die Brand Imaging Group von Ford. Darüber hinaus arbeitete van den Acker für andere Unternehmen wie Volvo oder Audi. Während der Zeit bei Ford arbeitete er an wichtigen Serienmodellen wie dem Model U, dem 427, dem Bronco oder dem GloCar-Konzept.
Seinen Abschluss als Master of Engineering machte Laurens van den Acker an der Fakultät für Industrielles Design der Technischen Universität von Delft in den Niederlanden. Heute ist van den Acker stolz darauf, als Leiter der Mazda Design-Aktivitäten für ein Unternehmen zu arbeiten, das viel in Innovationen investiert. „Durch die Stärkung der visuellen Präsenz erschaffen wir eine vollkommen neue Generation von Mazda Fahrzeugen und bekräftigen so die Unternehmenstradition, sportliche Fahrzeuge voller Leidenschaft zu bauen. So wie wir es zuletzt mit den Konzeptstudien Taiki und Ryuga präsentiert haben, werden Elemente des Nagare-Designs in ähnlicher Ausführung bei zukünftigen Mazda Modellen zu sehen sein.“ Peter Birtwhistle, Chefdesigner, Mazda Research & Development, Oberursel Peter Birtwhistle ist Chefdesigner von Mazda Motor Europe. Am europäischen Mazda Forschungs- und Entwicklungszentrum im deutschen Oberursel bei Frankfurt ist er für die Designaktivitäten und für alle europäischen Mazda Modelle zuständig. Birtwhistle führt ein internationales Team von Designern und ist auf dem Markt mit dem anspruchvollsten Wettbewerb verantwortlich für den Entwurf neuer Modelle, beispielsweise in Gestalt der dritten komplett neuen Designstudie der Saison, dem Mazda Hakaze. Das kompakte Crossover Coupé mit Roadster-Elementen ist das Werk des europäischen Designcenters in Oberursel. Birtwhistle kam 1988 als Senior Designer zu Mazda und leitet die europäischen Designaktivitäten des Unternehmens seit dem Jahr 2000. Bevor er zum Mazda Designteam stieß, war Birtwhistle in unterschiedlichen Funktionen bei Porsche, Audi und Vauxhall tätig. Sein Studium im Automotive Design absolvierte er am Royal College of Art in London.
„Mit unserer neuen Designphilosophie gewinnen unsere Fahrzeuge an visueller Ausdrucks- und Anziehungskraft. Es ist einfach großartig, ein gemeinsames Ziel zu verfolgen. Wir durchlaufen sehr schöpferische Zeiten, weil alle offen für neue Ideen sind und wir Designer haben, die vielfältige und detailreiche Elemente erschaffen können. Die Formen und Features, die wir zurzeit kreieren, wären vor Nagare undenkbar gewesen.“
Franz von Holzhausen, Direktor Design, Mazda North American Operations
Franz von Holzhausen ist Design-Direktor bei Mazda North American Operations (MNAO). Er ist verantwortlich für das Design und die Entwicklung von allen Mazda Fahrzeugen bei MNAO und arbeitet am Design- und Entwicklungszentrum im kalifornischen Irvine.
Von Holzhausen wechselte zu Mazda, nachdem er als Design-Manager bei General Motors unter anderem die Entwicklung des Pontiac Solstice sowie von Derivaten der Marke Saturn geleitet hatte. Vor seiner Zeit bei GM arbeitete von Holzhausen als Assistant Chiefdesigner bei Volkswagen. Dort war er maßgeblich beteiligt an der Entwicklung des Audi TT oder des Concept 1 New Beetle und arbeitete hier mit J. Mays, Vice President Design Ford Motor Company, zusammen.
Von Holzhausen leitete die Entwicklung des Konzeptfahrzeugs Nagare, das erste Modell, das die neue Designphilosophie des „Fließens“ verkörperte, und das später zu der Studie Ryuga führen sollte. Er und sein Irvine-Design-Team halfen bei der Umsetzung des Ryuga-Konzepts, das später in Japan vollendet und gebaut wurde. Auch die letzte Nagare-Studie Furai wurde in den Irvine-Studios gefertigt. Seine größte Inspiration findet von Holzhausen in Projekten, die wirkliche Innovationen schaffen: „Ganz egal ob bei der Arbeit oder privat: Ich liebe es, neue Wege zu beschreiten. Bis zu einem gewissen Grad erschaffen wir einfach das Design, auf das die Menschen gewartet haben. Wir reißen Mauern im Automobildesign ein, die einfach eingerissen werden mussten.“
„Es ist ein bahnbrechendes Design und meilenweit entfernt von anderen in der Industrie. Die strukturierten Oberflächen, die Formensprache und die Verarbeitung: Es unterscheidet sich grundlegend von allem anderen, das es zurzeit gibt.“ Atsuhiko Yamada, Chefdesigner Advance Design Group, Design Division, YokohamaAtsuhiko Yamada ist der Chefdesigner der Advance Design Group der Mazda Design Division in Yokohama (Japan). Er ist verantwortlich für das Design und die Entwicklung aller Mazda Modelle für das japanische und asiatische Geschäft. Sein Team in Yokohama beschäftigt sich mit der Entwicklung von Designs der Zukunft in fünf bis zehn Jahren. Die Designer entwickelten hier die Studien Ryuga und
Taiki. Yamadas Team erforscht und studiert aktuelle wie künftige Design-Trends und beobachtet dabei unterschiedliche Bereiche wie die Pop-Kultur, zeitgenössische Architektur oder aktuelle Produkt- und Mode-Designs und entwickelt daraus Produkte für lokale Märkte.
In jüngerer Zeit war er maßgeblich an der Designentwicklung von Fahrzeugen wie dem Mazda2, dem Mazda6 und dem Mazda CX-9 beteiligt. „Für mich ist die Nagare-Philosophie die natürliche Art, ein Fahrzeug zu entwerfen“, erklärt Atsuhiko Yamada. „Historisch gesehen sind Japans Kultur und Design
stark durch die Natur beeinflusst worden. Man sieht das an vielen wunderschönen fließenden Formen in der Architektur, im Garten, in der Kunst und der Mode. In so einer Umgebung wurde ich erzogen und ich finde es sehr spannend, die Schönheit der Natur in Automobildesign zu übersetzen.“ „Ich denke, dass das Design bei vielen Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen Anklang findet, da jeder die Schönheit der Natur genießt. In Nagare stecken unbegrenzte Design-Möglichkeiten, und es könnte ewig so weiter gehen.“
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