Mazda

MAG 1 de jpg72Es waren schon bewegte Zeiten, die ausklingenden 60er Jahre. Zuerst betrat Neil Alden Armstrong als erster Mensch den Mond, dann setzte die US-Provinzstadt Woodstock einen Höhepunkt des neuen Lebensgefühls und schließlich geschah da noch etwas:

1969-1971 - die Gründerzeit.

In Klagenfurt brachte ein gewisser Rolf Knoch seinen Importeursvertrag mit der bei uns noch gänzlich unbekannten und exotischen Japan-Marke "Mazda" unter Dach und Fach. Bis Jahresende 1969 wurden pro Händler fünf Neuwagen verkauft. Ein bescheidener Anfang. Doch dank erstklassiger Qualität zu sensationell günstigen Preisen dauerte es für die No-Name-Marke nicht lange, um sich ein prägnantes Markenprofil zu erarbeiten, das sich auch in respektablen Zulassungszahlen niederschlug. Schon 1971 wurde mit 5.483 Neuwagenverkäufen ein Marktanteil von knapp 3% erreicht. Mazda hatte den Sprung in den Markt geschafft.

Zwischenlandung.

Doch dann kam der Erdölschock 1973/74. Trotz 20.000 verkaufter Autos hatte die junge Importfirma noch zu wenig Substanz, um die allgemeine Krise finanziell verkraften zu können. Die Giro (heute: Erste Bank) und das japanische Handelshaus Itho
(heute Ithochu) wurden neue Eigentümer und sorgten dafür, dass sowohl der Importeur, als auch das mittlerweile auf 110 Betriebe angewachsene
Händlernetz die Turbulenzen überstanden.

1975-1992 - Hochblüte.

Der Neustart des Unternehmens nach der Krise wurde von neuen Modellen kräftigst unterstützt. 1977 kam der erste Mazda 323 nach Österreich und entwickelte sich zum meistverkauften Mazda Modell. 1979 schaffte Mazda erstmals mehr als 10.000 Neuwagenzulassungen in 12 Monaten, größtenteils auch dank der Markteinführung des
Mazda 626.

Mehret euch.

Die 80er Jahre waren für Mazda Austria parallel zum Aufschwung im Autohandel auch ein Jahrzehnt der Gründung von Tochterunternehmen. Die Expansion bringt Ende
der 80er Jahre auch die Gründung zweier Finanzierungsinstitute mit sich. Die "Mazda Bank Austria AG" und die "Mazda Austria Leasing GmbH." bieten seither
Finanzierungen und Leasingverträge an.

Im Scheinwerferlicht.

Ebenfalls in den 80er Jahren konnte sich Mazda mit einer Umweltinitiative ins Rampenlicht stellen. Was heute selbstverständlich ist, galt 1985 als Sensation: Die Mazda Händler hatten mit den Modellen 323 und 626 als einzige österreichische Markenvertreter Fahrzeuge mit serienmäßigem Katalysator in den Schauräumen.

Quo vadis, Mazda?

Die 90er Jahre brachten eine imagemäßige Neuorientierung für Mazda mit sich. Mit den Xedos-Modellen stieß man ins Luxussegment. Die Coupés und Roadster (MX-3, MX-5, MX-6) setzten die rassige Tradition des Wankelmotorsportwagens Mazda RX-7 fort. Der Roadster Mazda MX-5 wurde der erfolgreichste offene Zweisitzer überhaupt - sowohl international, als auch in Österreich. Das Mazda Händlernetz erweiterte sich auf die noch heute aktuelle Größe von ca. 140 Stützpunkten und rüstete sein Erscheinungsbild und die Servicequalität der neuen Produktpalette entsprechend auf ein moderneres Niveau auf.

Multikulti.

Einschneidend in den 90er Jahren war für Mazda Austria der Schritt über die Landesgrenzen hinaus. In Slowenien, Kroatien und Ungarn wurden Tochtergesellschaften gegründet. Ab dem Jahr 2000 übernahm Mazda Austria zusätzlich noch die Marktverantwortung für Bosnien-Herzegowina, Serbien, Mazedonien, Bulgarien und Rumänien und ist seither logistisches Zentrum für 214 Händler in neun europäischen Ländern. Seit 2005 zählen auch Albanien und Moldawien zu den Märkten, die von Österreich aus mit Autos und Ersatzteilen versorgt werden.

2006 - ab jetzt als Region.

Im September 2006 wird eine neue Organisation geschaffen, die alle von Klagenfurt aus betreuten Mazda Märkte unter einen Hut bringt. Mazda Central and South East Europe heißt die neue Region, die dem Klagenfurter Mazda Sitz neue Jobs, neue Verantwortung und neue Herausforderungen bringt. Zwei neue Märkte (Tschechien und die Slowakei) kommen dazu und erweitern das von Klagenfurt aus betreute Gebiet auf jetzt insgesamt 13 Märkte.

Quelle: mazda.at